Am Tag nach dem Rohrbruch im Hammer Trinkwassernetz in der Innenstadt gibt es erste Ergebnisse zur Schadensursache.
Das betroffene Leitungsstück wurde entfernt und noch gestern von den Fachleuten der Energie- und Wasserversorgung in Augenschein genommen. Die betroffene Leitung ist ca. 50 Jahre alt. Die Lebensdauer solcher Leitungen beträgt durchaus bis zu 100 Jahren.
Das Rohr wies bisher keine Materialschäden auf und war in einem guten Zustand.
Über die mögliche Schadensursache kann keine eindeutige Aussage getroffen werden, von einem Frostschaden gehen wir allerdings nicht mehr aus.
Als eine mögliche Ursache kommt ein sogenannter Ermüdungsbruch in Frage. Das Rohr ist, anders als heute üblich, auf relativ hartem Untergrund in 1,50 Meter Tiefe verlegt. Darüber befindet sich eine heute stark befahrene Straße, über die auch erheblicher Schwerlasttransport erfolgt. Durch den Verkehr auf einer stark befahrenen Straße können Schwingungen ausgelöst werden, die auf die Leitungen wirken.
Eine sichere Rekonstruktion der Fehlerursache ist allerdings im Nachhinein nicht möglich.
Nachdem das defekte Rohrstück ersetzt worden ist, wurde noch gestern die Baugrube wieder verfüllt und es kann mit den weiteren Sanierungsarbeiten fortgefahren werden. Es ist davon auszugehen, dass die Behebung sämtlicher Schäden im Umfeld auch noch in der kommenden Woche andauern wird.




