Wasserzähler bei Frost warm einpacken

Installateur Allgemein

Der Wetterbericht kündigt weitere frostige Nachttemperaturen an. Diese können u.a. Probleme bei der Wasserversorgung bereiten.

Die Stadtwerke raten dem aufmerksamen Hausbesitzer vorzubeugen. Der Tipp der Stadtwerke Hamm: Rechtzeitig den Wasserzähler warm in eine Decke einpacken und das Kellerfenster schließen, damit der Kellerraum nicht zu stark auskühlt. Vor allem Bauwasseranschlüsse und ungeschützte Armaturen sollten mit Isoliermaterial oder Textilien gegen die Kälte geschützt werden.

Die Trinkwasserleitungen sind auch bei extremer Kälte grundsätzlich nicht gefährdet. Zum einen sind die Versorgungsleitungen ausreichend tief verlegt (in der so genannten frostsicheren Zone, 80 bis 100 cm tief), zum anderen fließt das Wasser ständig in den Leitungen, sodass ein Gefrieren des Wassers generell nicht möglich ist. Lediglich in Einzelfällen kann es zu Schäden an den Wasserleitungen durch frostbedingte Bodenbewegungen kommen.

Hausbesitzer können gegen die Kälte selbst Vorsorge treffen, indem sie Leitungen im Gebäude und Wasserzähler vor dem Einfrieren schützen. Besonders in schlecht isolierten Kellern oder bei geöffnetem Kellerfenster können Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes dazu führen, dass Wasserzähler im Keller einfrieren und dann nicht mehr betriebsfähig sind.

Wenn dann die Wasserzufuhr versiegt oder das Wasser unkontrolliert aus dem Wasserzähler austritt, muss der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke ausrücken und den Wasserzähler auswechseln. Das kann teuer werden. Die Kosten für die Auswechslung des Wasserzählers muss in so einem Fall der Hausbesitzer selbst tragen.