Transformation der Energieversorgung
Seit 1975 darf Hamm sich Großstadt nennen. Auf der Basis der damaligen Gemeindeordnung entstand eine neue Großstadt mit sieben Stadtbezirken und heute etwa 180.000 Einwohnern.
Die neue Großstadt bot nicht nur neue Perspektiven für die Energieversorgung, vielmehr boten die Stadtwerke mit ihren Leistungen der Daseinsvorsorge den Rahmen für die zukünftige Entwicklung der Stadt.
Hamm hat eine Klimawährung
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Video anschauenMit der Eingemeindung in die neue Großstadt Hamm im Jahr 1975 rückte der Stadtbezirk Uentrop in das Versorgungsgebiet der Stadtwerke. Seitdem hat sich der einst durch Landwirtschaft und Bergbau geprägte Stadtteil zum modernen Energiestandort entwickelt. Seit 2007 produziert dort das Trianel Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Strom für das deutsche Netz. In naher Zukunft soll hier grüner Wasserstoff hergestellt werden. Der Strom dafür wird in Norddeutschland durch Windkraft erzeugt.
Von den ersten Gaslaternen bis zu Photovoltaik- und Windkraftanlagen – die Stadtwerke Hamm haben die Geschichte der Stadt von jeher geprägt. Im Stadtbezirk Rhynern wurde seit 1975 die Infrastruktur stetig verbessert und so in das urbane Leben Hamms eingebunden, zum Beispiel durch die Integration in das städtische Netz der Energie- und Wasserversorgung. Die beiden 1907 und 1915 erstmals errichteten Wassertürme verkörpern diese Leistung geradezu sinnbildlich – dass der eine nur kaltes, der andere nur warmes Wasser führt, ist allerdings ein charmanter Mythos.
Die Ursprünge des Stadtteils Pelkum gehen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Die Geschichte der Stadtwerke Hamm reicht bei der Energieversorgung und dem öffentlichem Personennahverkehr bis in das Jahr 1858 zurück. Zwar hält am ehemaligen Bahnhof Pelkum seit 1966 kein Zug mehr, doch das Busliniennetz verbindet den Stadtteil zuverlässig mit dem Zentrum. Der Selbachpark gehört zu den beliebten Naherholungsgebieten der Stadt. Hier betreiben die Stadtwerke eines der schönsten Freibäder in NRW und sorgen für Urlaubsstimmung vor der Haustür.
Vom Bergbauquartier zum modernen Stadtteil – beim gelebten Strukturwandel des Stadtbezirks Herringen leisteten die Stadtwerke frühzeitig einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge im Freizeitbereich. In der „Lagune“, dem beliebten Hallenbad im Herzen des Stadtbezirks sorgen die Stadtwerke dafür, dass Erholung, Sport und Spaß für alle möglich bleiben – zuverlässig, effizient und klimafreundlich.
Seit der Eingemeindung 1975 begleiten die Stadtwerke den Fortschritt im Stadtbezirk Heessen vom Zechenkiez zum Wohn- und Wirtschaftsstandort. Fernwärme aus der Müllverbrennungsanlage versorgt den Stadtbezirk nachhaltig und klimafreundlich. Das Heizwerk dazu befindet sich im Ökozentrum – ein sichtbares Zeichen für die lokale Energiewende.
Seit 800 Jahren schlägt im Stadtbezirk Mitte der Puls von Wirtschaft, Politik, Mobilität und Kultur. Mittendrin befindet sich der Hafen Hamm, der zweitgrößte öffentliche Kanalhafen Deutschlands und damit europaweit ein wichtiger Logistikstandort. Dieser Vorteil hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Hamm in der Vergangenheit zu einem Kohle- und heute zu einem modernen Energiestandort entwickelt hat. Hier legen nicht nur Schiffe an, hier nehmen Zukunftspläne Fahrt auf.
Lange Zeit prägte die Zeche Radbod das Leben im Stadtbezirk Bockum-Hövel. Seit ihrer Schließung vor rund 35 Jahren hat sich der Stadtteil als Wohn- und Energiestandort weiterentwickelt. Seit 2017 betreiben die Stadtwerke Hamm hier zwei Windräder im „Windpark Barsen“. Der dort umweltfreundlich erzeugte Strom versorgt ca. 3.300 Haushalte mit Energie.